EEG

EEG ist kurz für „Erneuerbare-Energien Gesetz“. Das EEG regelt die vorrangige Abnahme, Übertragung und Vergütung von Strom aus erneuerbaren Energien. 

EEG

Das „Erneuerbare-Energien Gesetz“ wurde im Jahr 2000 verabschiedet und ersetzt das bis dahin gültige Stromeinspeisegesetz. Das EEG regelt die vorrangige Abnahme, Übertragung und Vergütung von Strom aus erneuerbaren Energien. Gefördert werden die Stromerzeugung durch Wasserkraft, Windenergie, Deponiegas, Geothermie, Biomasse und Sonnenenergie. Sämtliche Vergütungssätze sind auf 20 Jahre festgesetzt – das bedeutet, dass z.B. Besitzer einer Photovoltaik-Anlage einen über 20 Jahre festgelegten Vergütungssatz für das Einspeisen von Strom erhalten. Das EEG sorgt also für Planungs- und Renditesicherheit über zwei Jahrzehnte. Lokale Netzbetreiber sind verpflichtet, den eingespeisten Strom aufzunehmen und die im EEG festgelegte Vergütung zu zahlen. Die Betreiber von Photovoltaikanlagen sind im Gegenzug in der Pflicht, den nicht selbst benötigten Strom auch tatsächlich einzuspeisen. Ein Vertrag mit dem Netzbetreiber muss dafür nicht geschlossen werden.

Die aktuellen Vergütungssätze finden Sie hier.

Förderprogramm für Batteriespeicher

Das staatlich initiierte Förderprogramm für Batteriespeicher gewährt einen Tilgungszuschuss auf KFW-Kredite für stationäre Batteriespeicher in Kombination mit Photovoltaik-Anlagen bis maximal 30 kWp. Gefördert werden 30% der Batteriekosten, maximal jedoch 600 € pro Kilowattpeak Leistung der Photovoltaik-Anlage bei neuinstallierten Anlagen und 660€ Euro pro Kilowattpeak Leistung bei Nachrüstung für eine bestehende Anlage mit Errichtungsdatum nach dem 31.12.2012.